Herzlich Wilkommen auf der Website der Gemeindewerke Gerstungen. Wir möchten Ihnen nützliche und interessante Informationen über unseren Ver- und Entsorgungsbetrieb anbieten. Auf dieser Seite finden Sie alles über unsere Dienstleistungen, unser Personal, sowie alles rund um unseren Eigenbetrieb.

Die "Gemeindewerke Gerstungen" sind ein Eigenbetrieb der Gemeinde Gerstungen. Als solcher bilden sie auf der Grundlage der Thüringer Kommunalordnung (ThürKO) in Verbindung mit der Thüringer Eigenbetriebsverordnung (ThürEBV) eine rechtliche Einheit mit der Trägerkörperschaft "Gemeinde", sind in ihrer Wirtschaftsführung aber selbständig und unterliegen damit betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Grundsätzen. Die Rechtsform des Eigenbetriebes bietet in Zeiten leerer Gemeindekassen die beste Möglichkeit für unsere Gemeinde zur wirtschaftlichen Zweckerfüllung durch effizientere Gestaltung der Aufgabenbereiche in wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht.

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Wappen der Gemeinde Gerstungen

Aktuelles

Di 30.10.2012 15:00 - Information zum Stand Kläranlagenerweiterung

Bauanlaufberatung war am 11.10.2011, also vor fast genau einem Jahr.

Der Fertigstellungstermin ist für Juni 2013 geplant.

Die beauftragte Bausumme beträgt ca. 2,6 Mill. €, die Gesamtkosten mit den erforderlichen Vorunter- suchungen, Variantenvergleichen, Grunderwerb, Ingenieurleistungen, Ausgleichsmaßnahmen für den Hochwasserschutz, Befestigung der Zufahrtsstraße usw. werden voraussichtlich ca. 3,3 Mill. € betragen. Die ersten Arbeiten begannen in den Jahren 2008/09. Die Erweiterung der KA wird noch von der EU ge- fördert. Die Höhe der Fördermittel wird ca. 1,14 Mill. € betragen.

Was wird alles gebaut?

Die erste Ausbaustufe war für 4500 EW ausgelegt. Obwohl erst ca. 57% der Einwohner angeschlossen sind, ist die Anlage mit ca. 6500 Einwohnergleichwerten bereits überlastet gewesen. Wie geht das?

Grund dafür ist die die Abwasserbelastung durch die Gerstunger Unternehmen wie ae, Wikona, BIM und weitere, sowie die Annahme der Fäkalien aus Grubenent-leerungen der benachbarten Verbände. Dagegen stehen aber auch Einnahmen.

Insgesamt wird die Anlage auf 8000 EW erweitert. Dafür werden eine neues Zulaufpumpwerk, ein neues, größeres Rechengebäude und ein neuer Reaktor errichtet. Um die Abwasserqualität noch weiter zu verbessern wird zusätzlich eine Phosphatfällung installiert.

Die Belüftung der Reaktoren wird optimiert. Anstelle der Tellerbelüfter kommen neue kostengünstigere Oberflächenbelüfter auf den Reaktoren zum Einsatz.

Auch die Schlammbehandlung wird eine andere. Wurde bisher der Klärschlamm viermal im Jahr durch eine Fremdfirma gepresst und entsorgt, gelangt er nun auf die beiden neu angelegten Schilfbeete zur Vererdung. Nach ca. 10 Jahren kann er dann zur landbaulichen Verwertung eingesetzt werden.

Wir gehen davon aus, dass es durch die Änderung der Belüftungstechnik, der Zulaufbedingungen und der Schlammbehandlung zu einer deutlichen Senkung der Betriebskosten kommen wird.

Die frei werdenden Räume im alten Rechengebäude und der Kompressoren Raum werden zukünftig als Werkstatt- und Lagerbereiche genutzt.

Neu errichtet wurde auf dem Gelände der Kläranlage auch eine Fläche zur Annahme und Kompostierung von Grünschnitt, Gartenabfällen und Baumschnitt. Der Bevölkerung soll hier die Möglichkeit gegeben werden ihre Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Wir hoffen, dass die vielen wilden Ablagerungen in der Natur dann stark zurückgehen werden.

Wie ist der Stand der Arbeiten?

Am 05. November soll die neue Zulaufstrecke, über das neue Pumpwerk und das neue Rechengebäude zum vorhandenen Vorlagebecken in Betrieb gehen.

Ca. zwei Wochen später ist geplant den neuen Reaktor in Betrieb zu nehmen. Danach erfolgt die Umrüstung des alten Reaktors. Wenn es die Witterung zulässt, soll der anlagentechnische Teil der Kläranlage Anfang nächsten Jahres voll funktionstüchtig sein. Auch der Asphalteinbau im Innenbereich ist für dieses Jahr noch geplant.

Für das nächste Jahr bleiben dann noch die restlichen Arbeiten am Außengelände und die Rückbauarbeiten am alten Pumpwerk, am alten Rechengebäude und der Kompressoren Station. Die Ersatzmaßnahmen für Natur- und Hochwasserschutz und der Wegebau.


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